“Wenn die Wellen über mir zusammenschlagen, tauche ich hinab, um Perlen zu finden.”

Mascha Kaléko

PSYCHOTHERAPIE

Psychotherapie versucht Menschen zu helfen, die am Leben leiden. Seelische Probleme zeigen sich anfangs häufig in körperlichen Symptomen, wie häufigerem Kranksein, Antriebslosigkeit und Abgeschlagenheit. Oftmals fehlt die Geduld, die Konzentration fällt schwer, die Spannungen in der Partnerschaft oder im Beruf werden immer stärker.

Ängste, Zwänge, Depressionen, Süchte aller Art, psychosomatische Beschwerden und ganz allgemein Identitäts- und Sinnfindungsprobleme sind Inhalte einer Psychotherapie. Sie werden als Hilferufe der Seele gesehen. Diese Hilferufe wahr- und ernst zu nehmen, ist oft schon der erste Schritt hin zu einer Heilung. Wenn das eigene Bemühen, freundschaftliche und familiäre Hilfe nicht mehr ausreichen, ist es wichtig sich professionelle Hilfe zu holen.

Ziel einer Psychotherapie ist es, sich seinem Selbst bewusster zu werden und sein Gewordensein auf dem Hintergrund der eigenen Lebensgeschichte besser zu verstehen. So kann es möglich werden, sich von einschränkenden Lebensmustern zu befreien. Krisen werden zu Möglichkeiten die eigenen Perlen zu finden und zu einem authentischen und selbstverantwortlichen Sein zu gelangen.

METHODEN

Existenzanalyse
Existenzanalyse sieht den Menschen als eine Ganzheit von Körper, Seele und Geist. Der Körper kann erkranken, die Seele kann erkranken, jedoch das Geistige im Menschen nicht. In ihm wohnen die Selbstheilungskräfte. Diese können durch aktuelle oder vergangene, belastende Erfahrungen verschüttet sein. Ziel der Existenzanalyse ist es, den Menschen zurück zu seiner Kraft und somit zu einem erfülltem Dasein zu begleiten. So kann er wieder ein tiefes Ja zu sich und seinem Leben finden.

Psychotraumatherapie
Jeder Mensch ist verletztenden Erfahrungen ausgesetzt, meistens finden sie in Beziehungen statt. Erreichen sie eine Intensität, der die Person nichts mehr zu ihrem Schutz entgegensetzen kann, können sie zu Traumafolgestörungen führen, die sich als vielfältige, meist komplexe Phänomene und Verhaltensweisen in den Beziehungen zu anderen Menschen und zu sich selbst zeigen. Die Erkenntnisse aus Therapieforschung und Neurobiologie werden hier vernetzt.